Um sechs Uhr morgens wurden wir vor den Toren von Tarbes an den
französischen Pyrenäen rausgeworfen. Unsere Fahrtengruppe, bestehend aus
Hanno Hoven, Christoph Hentschel, Markus Helfer, Basti Vissering und hoerby
Lobensommer wanderte geschlossen Richtung Lourdes wo wir mit einer Ausnahme
auch geschlossen ankamen. Die Stadt an sich war von Touristen überlaufen,
die die Klosteranlage besichtigten.
Nun bewegten wir uns Richtung spanische Grenze, wo wir aber erst vier
Tage später ankamen. Eine geographische Begebenheit führte uns in
den Ort Laruns in dem wir viele schöne Mädchen kennenlernten...
Mit dem Bus ging es zur Grenze. Französische und spanische Bunsunternehmer
arbeiten gegeneinander, so daß wir sieben km an einer nicht mal schönen
Landstraße laufen mußten. Auf spanischer Seite fuhren wir nach Sabinaningo
am Fuße der Pyrenäen. Von dort liefen wir nach Jaca wo hoerby statt drei
kalten Getränken drei riesengroße Schinkenbrötchen bestellte. Auf der
Landstraße (wir sind die Jungs von der 240er) entlang der Rio Aragon ging
es bis 50 km vor Pamplona, dann ging nichts mehr. Eine Darminfektion hat
uns allen so zugesetzt, daß wir Markus, Christoph und Hanno für zwei Tage
im Krankenhaus abstellen mußten. Basti konnte es nicht sein lassen und
kaufte sich ein elektrisch verstärktes, sechssaitiges Instrument... Nach
Entlassung der Kranken vegetierten wir mit dem Bus nach Estella. Nach
einer anstregenden Lagerplatzsuche die sich durch eine Miserable Beschreibung
selbst mit Originalkarte mehrere Stunden in die Länge zog.
Das Lager
Nachdem wir um punkt 0.00 Uhr auf dem Lagerplatz waren und alle begrüßt
hatten sangen wir bis um drei Uhr am Morgen. Am ersten Tag bauten alle
ihre Kohten und Jurten auf. Auf dem Lager wuchs die Cosuanetenmannschaft
von fünf auf acht Leute an, weil Tillmann Spörel, Alex Stempfle und Maxi
Allwein mit dem Material heruntergekommen waren. Wir nutzten dei Gegebenheiten
des Platzes so gut wie möglich, der mehr aus Staub als aus Gras (?) bestand.
Am zweiten Tag waren offiziell AGs angesagt für die sich allerdings bedingt
durch chronische Unlust nur sehr wenige interessiert haben. Am dritten
Tag fand das große Stadtspiel statt. Es ging darum, verzwickte Fragen
zu beantworten und alte Gemäuer zu zeichnen. Früher oder später trafen
sich alle in der Touristeninformation, um sich später, zum abschreiben,
in den Cafes der Stadt wiederzutreffen. Nach diesem anstrengenden Stadtspiel
gabs ein großes Fressen vor einer Basilika oberhalb der Stadt. Und dann
mußten wir wieder FÜNF KILOMETER! zum Lagerplatz zurücklaufen! Die Auswertung
wurde erst Tage später bekanntgegeben, wir wissen eh nicht mehr, wer gewonnen
hat. Auf jedenfall haben wir nicht abgeloost, weil die Sippen neu verteilt
wurden. Am Abend war der große Fahrtenerzählabend. Aufgrund der ausschweifenden
und zum Teil recht langweiligen Erzählungen eines Einzelkämpfers zog sich
das Ganze in die Länge. Am vierten und letzten Tag besichtigten wir ein
Kloster, was wiederum Anlass war Eis zu konsumieren. So nebenbei ging
Christoph unfreiwillig baden (..). Der Abend begann damit, daß ein tollwütiger
Fuchs das Lager in Aufregung versetzte und endete damit das sich einige
in billigem spanischen Rotwein ertränkten... (keine Namen). Hoerby mußte
die von ihm konfeszierten Rotweinkartons wie ein Luchs bewachen, damit
nicht sich im Delirium befindliche Pfadfinder weiter sinnlos zulaufen
lassen. Die Badeaktion mit Iruner Pfadis war ein Flop. Die Rückfahrt verlief
mit einigen üblen Ausnahmen ganz geruhsam.
Basti
(Quelle Cosuanetenboten Nr. 22)
Hanno beim kochen
hoerby

Markus mit Selbstgefangen Fisch (ohne Angel)