Ungarn sollt es werden
Italien ward es doch,
So viel das Glück auf Erden
Schon in das erste Loch.
Aus jeder Himmelsrichtung
Gar aus dem ganzen Land
Traf man sich an der Lichtung
Auch Haubtbahnhof genannt.
Anfangs voller Tatendrang
Stürzt man sich in den engen Gang.
Der Affe klemmt an allen Ecken,
Er passt nicht durch, nicht ums Verrecken.
Jauchzend und die Luft verpestend
Und danach die Lüftung testend
Gibt’s Speis und Trank in rauen Massen
Hoch die Krüge, Essen fassen.
In Vicenza wird gestoppt
Und um den Ausgang sich gekloppt
Rechts, führt der Weg zur Tanke
Bezahlt wird nicht, wir sagen danke.
Weit und breit gibt’s keine Hecken
Doch wir wollen uns trotzdem verstecken
Und so finden wir einen kleinen Baum
Davor sieht man uns Vagabunden kaum.
Schon am nächsten Morgen dann,
war der Bill als SiFü dran.
Noch duften sie, die Socken
Lasst uns von der Ferne locken.
Der Fluß der an unserm Wege liegt
Unvorteilhaft nun sich biegt.
Gegangen sind wir zwar recht viel
Jedoch nicht in Richtung Ziel.
Lagerplatz ist schon in Sicht,
noch stören uns die Ratten nicht.
Unser kleines Lagerfeuer
Wird übertrumpft von einem Ungeheuer.
Hexen werden hier verbrannt
Flammen sind im ganzen Land
Oder nur ein ein großes Feuer
Es ist uns trotzdem nicht geheuer.
Das Aufstehn-heut kein Problem, wie sonderbar,
ach so Ratten und Hunger, na dann ists klar!
Anziehn, frühstücken und dann packen,
und schon gehts los, auf Schusters Rappen.
Die Laura ist der SiFü nun,
Vormittags muss sie fast nichts tun,
Der Weg ist klar, auf dem Damm nur weiter,
Laufen wir singend, pfeifend und sehr heiter.
Mittag gibt es auch am Damm,
Von dem man sich nicht trennen kann,
Mit Pflaster werden versorgt die ersten Blasen,
Bevor wir weiter vorwärts rasen.
Doch dann bei der Lagerplatzsuche ist die Einigkeit fort,
Lange finden wir keinen passenden Ort
Julis Vorschlag wirds, Bills Tool fällt in den Fluss
Lauras Fuß ist kaputt, Essen und Schluss.
Laura jammert, welch ein maulen,
ihr Fuß ist anscheinend am faulen.
Wir suchen schnell den Bus zur Terme,
der uns bringt in weite Ferne.
Der Busfahrer kennt sich wohl selbst nicht aus,
und wirft uns hier im nirgendwo einfach raus.
Nun wird getrampt in Zweiergruppen
Laura frieren wieder die Fingerkuppen.
An der Terme angekommen
Wird erst einmal ein Bad genommen
Wir können endlich wieder winken,
ohne unterm Arm zu stinken.
Mehrere Stunden wird gesucht
in und um Albano Terme
es wird und wird nix, wie verflucht
Zwei Italienerinnen helfen uns gerne.
Frühes Aufstehn war heut angesagt,
Michi als Sifü hat uns zu wenig geplagt,
So dauert es länger, aber wir schaffen es doch,
Knapp 2 Stunden zu spät kriechen wir aus dem Loch.
Während die andren ´nen Lagerplatz suchen
Für 3 Tage - und dabei recht kräftig fluchen,
Schläft selig Laura Hinkebein,
der andren ist langweilig -und sie muss schweigen, o Pein!
Nach Stunden kehren sie alle wieder,
Laura singt vor Freude Lieder
Ein Lagerplatz, von RaDi entdeckt,
Doch hoch auf nem Berg hat er sich vertsteckt.
Wie kriegen wir nun die Laura da rauf?
Der Aufstieg ähnelt einem Hindernisslauf.
Sie tragen oder stützen kann keiner mehr,
Allen ist klar, ne andre Lösung muss her.
Der Himmel wird dunkel, die Motivation sinkt,
Und plötzlich eine neue Möglichkeit winkt:
In einem Garten -mit Dusche man zelten darf,
Wir bauen auf und Abends gibts Fleisch -recht scharf.
Am nächsten morgen dann
Ist erstmal Zähneputzen dran.
Bad und Zähne sind noch sauber
Doch bald kommt der Saustallzauber.
Ein Teil der bleibt
Der andere shoppt
Der Weg wird weit
Die Zeit gestoppt.
In den nächsten Stunden viere
Sehen wir gar viele Tiere
Und das Beil, das wird so scharf
Dass man sich rasieren darf.
Mehrere Einkaufswägen werden gefüllt
Der Kassenbon bloß nicht zerknüllt
Viele Tage soll es reichen
Die Gehirnzellen werden weichen.
Tschai den soll es heute geben
Aus dem saft der roten Reben
Sogar der Herr des Hauses ist geladen
Im Tschai will er sich nicht die Füße Baden.
Das Aufstehn, ja das lohnt sich heute,
Wir machen ´nen Ausflug, liebe Leute!
Aus den Betten kommen wir trotzdem spät,
Zu der Zeit der Hahn schon nicht mehr kräht.
Als wir im Auto endlich sitzen dann
zeigt die Hausbesitzerin, was sie kann
Den Berg hoch quält sie das Auto sehr
In mancher Kurve stöhnen wir schwer.
Auf dem Berg ists hohe Kunst,
was zu erkennen, bei all dem Dunst.
Wir stehen in einem Nebelloch
Man sieht kaum die eignen Füße noch.
Drum gehts auch schnell den Berg wieder runter,
Auch wenns nichts gebracht hat, wir sind trotzdem munter.
Wir kaufen uns erstmal ein großes Eis,
und bauen dabei ne Menge Scheiß.
"Zuhaus" fängt der Ernst des Lebens an
Und jeder zeigt, wie viel er vertragen kann.
Jetzt saufen wir, davor kamen wir zu dem Schluss:
Wer kotzt, 10 Euro zahlen muss.
Mit einem Saufspiel fängt es an,
Und als sich jeder gütlich getan,
beschließen wir, Pizza essen zu gehn,
um endlich andre Gesichter zu sehn.
Die Pizza riecht herrlich und schmeckt auch so,
RaDi verbringen die zeit auf dem Klo,
Wir gehn dann doch recht bald schon heim,
ein peinlicher Auftritt, muss auch mal sein.
Um Unglücke mit Raffi oder Laura zu vermeiden,
schlafen die Nacht im regen die beiden.
Eier durch die Gegend werfend in tiefer Nacht,
-äh, die hat der Hase "versteckt" und gebracht.
So liebevoll einzeln versteckt warn die Eier,
des nachts dann ständig die gleiche Leier,
irgendein Traum quält den Bill wohl sehr,
er zappelt, schlägt um sich, wirft sich hin und her.
Der Tag fängt an, und es gibt Ei
Nicht den üblen Haferbrei.
Es ist Ostern, man merkt es gleich
Wir hausen wie ein Reicher Scheich.
Die Laura ist schnell tattoowiert
Daraufhin wird angeschirrt
Nach Montegrotto soll es gehen
Bald schon schmerzen uns die Zehen
Als wir endlich angekommen
viele Mauern warn erklommen.
Um die drei Euro der Zug soll kosten
Wir gehen weiter, wollen nicht rosten.
Eine Cola wird getrunken,
dabei der Kellnerin Gewunken
Was sie nicht so spaßig fand
Da sind wir schnell davon gerannt.
Auf dem langen Weg zurück
Versagt unser Tramperglück
Im Lager zeigte man uns stolz
Erfindungen aus Flasch und Holz.
Es verbreitet sich wie die Pest
Wir verlassen unser Nest
Die Italiener feiern groß
Die Deutschen sind wir endlich los
Zum Zug führt uns der Daumen
An der Luft, und nicht am Gaumen.
Jeder trampt auf seine Weise,
Der eine laut, der andre leise.
Am Bahnhof kurz gewartet
Wird die reise nun gestartet
Venedig können wir schon sehen,
von dort nach Hause wird es gehen.
Was in Venedig noch gewesen,
kann man in der Chronik lesen.
Nur eines wird erwähnt ganz schnell
Der Arm des Gesetztes leuchtet grell.
Von der Heimreise keiner kann berichten
Und schon gar nicht in Gedichten.
Im Heimatbahnhof sind wir bald
Eine Lichtung tief im Wald
Hier trennen sich nun unsre Wege
Jeder schläft im eigenen Gehege.
Wir werden es wohl stark vermissen
Doch sehnen uns schon nach Kissen.
Das Gedicht das ist nun aus
Alles weitere, nach der nächsten Maus!
Unser Horst Südland (www.horstsuedland.de ) veranstaltet nächstes Jahr ein Sippenführertraining für neue, oder zukünftige Sippenführer zwischen 14 und ca 18 Jahren. Wir würden uns freuen, einige Teilnehmer von anderen Stämmen als Teilnehmer begrüßen zu dürfen!
Der Kurs besteht aus vier Wochenenden und einer ca 2wöchigen Großfahrt, die von den Teilnehmern unter Anleitung selbst geplant wird.
Hier die Termine:
1. Wochenende: 29./30. Januar
2. Wochenende: 18. – 20. Februar
3. Wochenende: 25. – 27. Februar
4. Wochenende: 4. – 6. März
SFT-Großfahrt: 19. März – 3. April (genauer Termin wird an den Wochenenden festgelegt)
An Themen haben wir unter anderem geplant:
Theorie von Pfadi- Geschichte bis Zuschüsse beantragen und 1. Hilfe
Soft skills wie Konfliktmanagement, Motivation und Rhethorik
Technik von Karte & Kompass über Kochen bis zu Woodcraft
Fahrtenvorbereitung am praktischen Beispiel der SFT-Großfahrt
u.v.m.!!!
Das Angebot gilt allerdings nur komplett als SFT- Paket. Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen ist nicht üblich. Der Kurs gilt nur als bestanden, wenn an allen Wochenenden und der Großfahrt teilgenommen wird.
Meinst du, bei euch gäbe es jemanden, der dafür in Frage käme? Sag auf jeden Fall Bescheid, ich kann dir gerne auch noch mehr erzählen!
Liebe Grüße und gut Pfad
Sascha